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Einer der ganz großen R&B-Stimmen der Sixties & Seventies tourt ab September 2016 durch Deutschland: CHRIS FARLOWE. Es war 1966, als er mit dem von Mick Jagger produzierten Rolling-Stones-Song “Out of Time” Platz 1 sämtlicher Hitparaden in Europa eroberte und zu einem der wichtigsten Blues- und Soulsänger dieser Zeit wurde.

Anfang der 60er gründete er mit dem Gitarrenvirtuosen Albert Lee & Tastenmann Dave Greenslade die Thunderbirds, zu denen auch später Carl Palmer gehörte. Bis 1963 arbeitete man als “Allnighter” in Ric Gunells Flamingo Club im Londoner Stadtteil Soho. Farlowe wurde mit seiner Ausnahmestimme schnell eine feste Größe in Londons R&B-Kreisen.

Erste Singles der THUNDERBIRDS für Decca & Columbia waren bald im Handel, doch erst mit “Out of Time” gelang Chris 1966 der ganz große Wurf. Es folgten weitere Hits wie “Yesterdays Papers”, “Handbags and Gladrags”, “Moanin´” und “Satisfaction”. Die Band stürmte die Hauptstädte Europas und brach sämtliche Zuschauerrekorde.

1970 verließ Chris die Thunderbirds, um als Frontman bei der Kult-Band COLOSSEUM einzusteigen. Seine unnachahmlichen Blues-Arien fügten sich kongenial in den dramatischen Sound der Formation ein. Fast gleichzeitig mit der Trennung der Band kam noch ein Doppelalbum auf den Markt, das man sicherlich auch heute noch getrost als ein Juwel der Rockgeschichte bezeichnen kann “Colosseum Live”.

Anfang 1972 kam das Angebot von ATOMIC ROOSTER, einer Hardrock-Band mit Hammond-Orgel. Deren Alben „Made In England“ und „Nice & Greasy“ bieten eine überzeugende Mischung aus solidem Rock und subtilen Funk- und Soulklängen, die Ober-Rooster Vincent Crane dem Sänger auf den Leib schrieb – etwa “People You Can’t Trust“ oder „Stand By Me“.

1975 schaffte Farlowe mit einer Neuauflage seines größten Hits “Out of Time” erneut in die UK-Charts. Chris schaltete schnell: Unterstützt u.a. von Maggie Bell und seinem ex-Thunderbird-Kollegen Albert Lee startete er eine triumphale Sommer-Tournee durch England.

1982 holte ihn Jimmy Page für die Filmmusik zu dem Charles-Bronson-Film “Death To Wish II”. 1985 und 88 folgten die Solo-Alben: “Out Of The Blue” und “Born Again” und eine weitere Produktion mit Jimmy Page: “Outrider”. Seit Mitte der 80er ist Chris mit eigener Band auf Tour, übernimmt jedoch immer wieder gerne Gastangebote bei anderen Formationen – u.a. bei Van Morrison & den R&B Allstars mit den Deep-Purple-Mitgliedern John Lord & Ian Paice.

Zwischen 2007-2012 tourte Farlowe mit der Hamburg Blues Band und Colosseum, in Deutschland und dem angrenzenden Ausland. Anfang 1994 war Chris Farlowe beim Colosseum-Comeback dabei: Die in Deutschland, Österreich & der Schweiz stattfindenden Reunion-Konzerte wurden für ein Live-Album aufgezeichnet; der Sänger überzeugte bei unvergessenen Kompositionen wie „Lost Angeles“ oder „Theme From An Imaginary Western“. Außerdem folgten neben diversen Festivals und CD-Produktionen weitere Tourneen des Sextetts bis zum Abschiedskonzert der Supergroup um Jon Hiseman im Februar 2015 im legendären O2 Shepherd‘s Bush Empire in London.

Im Herbst 2016 ist Chris zusammen mit der Norman Beaker Band nun auch wieder in Deutschland und Österreich zu live hören – und man sollte diese Gelegenheit nicht verpassen. Zu den Terminen gehts hier entlang.

Bei MIG sind folgende Alben im Programm:

As Time Goes By

Glory Bound

Farlowe That!

COLLECTORS PREMIUM “The Voice/Hotel Eingang”

Waiting in the Wings

mit The Thunderbirds:

COLLECTORS PREMIUM “Out Of The Blue/Born Again”

Bursting Over Bremen/Live 1985

 

 

 

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