• CD
  • Date : 28.10.2010
  • Package : CD Digipack
  • Running Time CD 1 : 1:12:01
  • Running Time CD 2 : 1:14:53
  • Running Time CD 3 : 1:16.44
  • 3CD@Shop

Alex Conti – Retrospective 1974-2010

M. i. G.-Music ist stolz, eines der markantesten und prägendsten Urgesteine der deutschen Rockszene in der M. i. G.-Familie willkommen zu heißen:
ALEX CONTI!
Seine bewegte Geschichte wird mit den elementaren Stationen seiner Karriere auf einer atemberaubenden 3CD-Edition veröffentlicht, die nicht nur ein Spiegel der Karriere ALEX CONTIs ist, sondern auch 4 Jahrzehnte deutscher Rockmusik dokumentiert.
So sind auf „Retrospective 1974 – 2010“ nicht nur die Highlights von Atlantis, Lake, Salt III, Continued, Elephant, Rosebud, Electric Ballroom oder der Hamburg Blues Band versammelt, sondern auch bisher unveröffentlichte, nie gehörte Studio-und Liveaufnahmen.

Mit 42 chronologisch geordneten Tracks geht es auf eine bewegende Zeitreise!

Alex Conti wurde am 02.04.1952 in Berlin geboren. Vater und Mutter waren Opernsänger und ‘stecken’ den Jungen ins CANISIUS-COLLEG – eine Elite-Schule, von Jesuiten betrieben.
1969 bricht CONTI die Schule ab, um in die legendäre Berliner Blues-Formation Curly Curve einzusteigen.
1972/73 geht CONTI nach England und spielt dort unter anderem in der Londoner Formation Fever (ehem. Sam Apple Pie)
1974 bekommt CONTI das Angebot bei Deutschlands Nr. 1 Rock – Act Atlantis einzusteigen. Dieter Dierks erkennt sofort CONTIs Potenzial als Gitarrist – aber auch als Songwriter – und es folgt die Produktion „Ooh Baby“, die dazu führt, dass die Polydor ihre Option wahr nimmt und das Album noch 1974 veröffentlicht.
1975 folgt das bis heute legendäre Doppel-Album „Atlantis-Live“ und CONTIs erste USA-Erfahrung: Atlantis im Vorprogramm von Aerosmith, die gerade ihren Durchbruch mit „Walk This Way“ feiern. Auf Grund der hohen Akzeptanz bei Musikern, Presse und Fans wird die USA-Präsenz um eine weitere Tournee verlängert – Atlantis zusammen mit Lynyrd Skynyrd für weitere 30 Konzerte. Lynyrd Skynyrd haben gerade ihren Welthit „Sweet Home Alabama“. Es gehört zu den vielen Geschichten, die sich um ALEX CONTI drehen, dass der unvergessene Ronny van Zant CONTI anbietet, den Platz des Gitarristen Ed King einzunehmen, der die Band aus gesundheitlichen Gründen verlassen musste. Aus beiden Tourneen ergeben sich für CONTI Kontakte mit Musikern und Managements, die später hilfreich sind, als es darum geht, wieder in den USA ein attraktives Vorprogramm zu bekommen. Seine Vielseitigkeit beweist CONTI, als er im Sommer 1975 mit Uli Salm und Erich Doll die deutsche Rock ’n’ Roll-Legende Rudolf Rock und die Schocker gründet, um im Herbst desselben Jahres bei Deutschlands neuer Top-Formation Lake einzusteigen, dann 1976 das Album „Lake“ zu veröffentlichen und mit Wishbone Ash auf Europa-Tournee zu gehen.

1977–79 folgen die Alben „Lake 2“ und „Lake 3“ („Paradise Island“), USA-Tourneen und mehrere Top-20-Billboard-Platzierungen. Interessante Episoden aus dieser Zeit sind sicherlich zum einen die Tatsache, dass eine Radio-Show in Atlanta verhindert, dass CONTI in dem Flugzeug sitzt, mit dem Lynyrd Skynyrd abstürzen; zum anderen diverse Bekanntschaften auf der Caribou-Ranch des damaligen Managers James W. Guercio mit Musikern von den Eagles, Beach Boys, Chicago, Blood, Sweat & Tears, Crosby, Stills ‘n‘ Nash und, und, und … und die Zusammenarbeit mit der Led Zeppelin-Stage-Crew – der wahrscheinlich besten Stage-Crew aller Zeiten. Ein Highlight dieser Zeit: Zusammenarbeit mit Carl Wilson von den Beach Boys. Nicht zu vergessen sind die großen Festivals, auf denen CONTI nicht nur mit Größen wie Bob Dylan, Eric Clapton, Santana und Genesis zusammen spielt, sondern auch Gelegenheit hat, diese persönlich kennen zu lernen. Als einen Höhepunkt seiner Karriere bezeichnet CONTI seine Teilnahme an der CBS-World Convention 1978, auf der Lake mit Größen wie Barbra Streisand und Jeff Beck zusammenspielt und sich auch persönliche Kontakte wie z. B. zu dem unvergessenen Steve McQueen ergeben.

1980 kommt „Lake 4“ („Ouch“) und die Trennung von Lake. CONTI, der inzwischen zum Polytoxikomanen (Multidrogist) mutiert ist, nimmt sich eine Auszeit, um vom Heroin und Alkohol loszukommen.

1981 ist er aber schon wieder da und veröffentlicht 1982 sein erstes Solo-Album: „Conti“. Es folgen diverse Tourneen mit eigenen Bands und 1984 sein zweites Solo-Album: „Continued“.

1985 Einstieg in die Hamburger Band Elephant („Just Tonight“) und 1986/87 Zusammenarbeit mit Herwig Mitteregger: zwei Alben „Immer mehr“ und „Jedesmal“ („Blinder Passagier“) sowie diverse Tourneen.

1989 gründet CONTI mit seinem Kollegen Lutz F. Petersen das Heavy Rock-Trio Rosebud und veröffentlicht bis 1994 drei Alben: „Rosebud“, „San Simeon“ und „Keep Smiling“. In dieser Zeit steigt CONTI auch in die Hamburg Blues Band ein, veröffentlicht mit HBB vier Alben, spielt über 1000 Konzerte und bleibt der Band 15 Jahre lang treu.

1996 gründet CONTI mit Inga Rumpf das Power-Quartett Rockship. Es folgen 1997 die CD „Rough Enough“ und bis einschließlich 1999 viele Konzerte und Festivals – aber auch ein neues Solo-Projekt bzw. die CD „Electric Ballroom“.

2000: Recording auf Mallorca: CONTI arbeitet mit Frank Diez, Colin Hodginson, Wolfgang N. Dalheimer (Stefan Raab) und dem unvergessenen Tony Hicks am Album „Berlin Blues“, das erst Jahre später veröffentlicht wird.

2001 CONTI und HBB arbeiten mit Mike Harrison (Spooky Tooth) am gemeinsamen Album „Hamburg Blues Band meets Mike Harrison“, das im Jahr 2002 veröffentlicht wird.

2003 Neugründung von Lake durch ALEX CONTI. 2004 Erste Tournee, 2005 Veröffentlichung des Lake-Comeback Albums „The Blast Of Silence“ und einer Konzerttournee.

2006 Große Tour und Arbeit an der „Lake-Live“-DVD; dann im Herbst Studio mit Richie Arndt, Gregor Hilden und Henrik Freischlader für die „Rorymania“-Produktion, um dann 2007 zu veröffentlichen: CD „Rorymania“ und große Tour. Ebenfalls DVD „Lake-Live“ und Lake-Tournee.

2008 Endlich Veröffentlichung von „Berlin Blues“. Wegen der großen Nachfrage: Zweite Tournee von „Rorymania“.

2009 CONTI nimmt sich zum 2. Mal eine Auszeit, um an seinem lang gehegten Traum eines Instrumental-Albums zu arbeiten. Er nennt es „Sheta“ – wird 2010 veröffentlicht.

2010: ALEX CONTI und Lake sind im Frühjahr zum 3.mal (!!!) mit Lynyrd Skynyrd auf der Bühne – diesmal in Deutschland.

Player

TRACKLISTING:

CD 1:      
1. Atlantis: Ooh Baby
2. Atlantis: Son Of A Bitch’s Son
3. Atlantis: Godfather
4. Atlantis: Rock Me Baby
5. Rudolf Rock & die Schocker: Teddybär
6. Lake: Down The Middle
7. Lake: Lost By The Wayside
8. Lake: Chasing Colours
9. Lake: Red Lake
10. Salt III: Dreams
11. Salt III: Fire
12. Salt III: Talk To Me, Baby
13. Conti: Nights On The Highway
14. Conti: Waterprotected
15. Conti: You’re A Monster
16. Conti: Take Me As I Am

CD 2:
17. Continued: Under Arrest
18. Continued: Better Things To Do
19. Continued: The Way It’s Gonna Be
20. Elephant: Sayonara
21. Elephant: Harvest For The World
22. Elephant: You Drive Me Crazy
23. Elephant: Addicted To Love
24. Rosebud: My Baby – Your Baby
25. Rosebud: Dynamite
26. Rosebud: White Noise Boogie
27. Rosebud: Keep Smiling
28. Electric Ballroom: You’ve Seen It All
29. Electric Ballroom: Over Under Sideways Down
30. Electric Ballroom: Wanna Be Your Mate
31. Rockship: Down To The Wire
32. Rockship: From The Sky

CD 3:
33. Rockship: Main Attraction
34. Hamburg Blues Band: Love Me Or Leave Me
35. Hamburg Blues Band: Make My Day
36. Hamburg Blues Band: Woza N Azu
37. Berlin Blues: Till Your Loving Makes Me Blue
38. Rorymania: Too Much Alcohol
39. Kaleidoskopia: Art Is
40. Kaleidoskopia: The Sea
41. Kaleidoskopia: Spectral Voyager
42. Shetar: Bei mir bist du schön

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