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Marius Tilly gilt als musikalischer Weltenwandler, der vom Ruhrgebiet aus seinen eigenen Crossover-Atlas aus Landkarten des Blues, Punk, Soul und Psychedelic Rock gezeichnet hat. Die Reise führt auf Tillys viertem Album Words From The Wilderness zu wagemutigen Arrangements, steilen musikalischen Thesen, bislang ungehörten Sounds und neuen persönlichen Einsichten in die Welt. Das Album Words From The Wilderness wirkt mutiger, tiefgründiger und auch eine Spur ernster als sein Vorgänger Nebula Rising – eher wie ein Glas Whiskey On The Rocks als ein frisch gezapftes Pils.

Aus den Wurzeln des Blues ist über Jahrzehnte ein derart großer Genre-Baum gewachsen, dessen Blätter und Früchte inzwischen völlig unterschiedlich aussehen. In Skandinavien etwa lassen Blues Pills, Troubled Horse oder Siena Root die Essenz des Blues-beeinflussten Hardrock zum x-ten Mal aufleben. In der US-Heimat des Blues wachsen dank Jack White, Rival Sons oder Black Stone Cherry neue starke Äste aus dem großen Erbe. Europäische Bands wie The Brew oder Navarone zehren ebenso vom Blues wie der psychedelisch-ekstatische Sound von Wucan, während Led Zeppelin in den australischen Wolfmother längst würdige Nachlassverwalter gefunden haben.

Irgendwo in diesem Baum sitzt auch Marius Tilly. Musiker wie er profitieren vor allem von der frischen Luft, die hoch oben in der Baumkrone des modernen Blues weht. Wie viel Ähnlichkeit mit den Blues-Roots auf Words From The Wilderness noch hörbar sind, ist eine Frage der Perspektive. Fest steht, dass Marius Tilly den ganzen Weg von der Wurzel bis nach oben aus eigener Erfahrung kennt.

Das Album erscheint am 26. Januar 2018, und im Februar folgt dann eine ausgedehnte Tour.

Foto: Felix Maxim Eller

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