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  • Date : 26.04.2013
  • Package : CD Digipack
  • Running Time CD : 48:29
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Dudley Taft – Deep Deep Blue

„Left For Dead“, das Erstlingswerk von DUDLEY TAFT als Solokünstler, erblickte vor knapp 1 ½ Jahren das Licht der Welt und hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Jetzt schlägt der Bluesrocker mit seinem neuen Silberling „Deep Deep Blue“ ein weiteres Kapitel in seiner bewegten Vita auf.
So hat Dudley, direkter Nachfahre von William Howard Taft, 27. Präsident der Vereinigten Staaten, sein geliebtes Seattle verlassen und sich mit seiner Frau Michelle und seinen beiden Töchtern im beschaulicheren Chapel Hill, Orange County/North Carolina, niedergelassen. Der Grund hierfür ist recht simpel nachvollziehbar: North Carolina liegt an der Südostküste der Vereinigten Staaten und grenzt an die Bundesstaaten South Carolina und Georgia im Süden, Tennessee im Westen und Virginia im Norden und als Musiker, der auch von Auftritten und Tourneen lebt, findet Dudley hier eine optimalere Infrastruktur vor als in Seattle, welches nur knapp 150km von der kanadischen Grenze entfernt liegt.
Musikalisch trägt Dudley aber seine alte Heimat noch im Herzen. Seattle als Geburtsstadt des Grunge hat den Sänger und Gitarristen natürlich nachhaltig geprägt. Mit Formationen wie SILENT WATER (bei ATLANTIC unter Vertrag) und SECOND COMING (bei CAPITOL) widmete er sich noch ausschließlich dem Grunge respektive Post-Grunge.
Erst eine Begegnung mit der Rocklegende Robert Plant von LED ZEPPELIN im Studio des Produzenten Tim Palmer wies Dudley den Weg in seine musikalische Zukunft und ließ ihn zu seinen eigenen Roots zurückkehren, dem Blues.
Mit der unbändigen Liebe zum Schaffenswerk von FREDDIE „The Texas Cannonball“ KING im Herzen mischte Dudley fortan seine eigene, ganz spezielle Mixtur aus Blues-, Rock-, Texas Blues- und Grungeelementen zu einem musikalischen Gebräu das sich am besten unter dem Begriff „Seattle-Blues“ definieren lässt.
Diesem Gebräu ist er auch auf „Deep Deep Blue“ treu geblieben. Sein langjähriger Weggefährte, der Bassist John Kessler, übernahm diesmal die Regie im Studio. Scott Vogel, der auch schon bei der Produktion von „Left For Dead“ für den Rhythmus sorgte, ist ebenfalls wieder auf einigen Tracks zu hören. Er wechselte sich mit dem ehemaligen CRY FOR LOVE – Schlagzeuger Jason Patterson sowie Chris Leighton (ex-IRONHORSE) bei der Arbeit im Studio ab. Als Keyboarder sorgt Eric Robert (Jason Miller/MOBY GRAPE) für zusätzliche Klangfarben.
Und so rocken und bluesen sich Dudley und seine Weggefährten mit großer Spielfreude und hoher Spielkunst durch das Repertoire von „Deep Deep Blue“.
Und eines gibt es zu testieren: die Scheibe klingt nach Dudley Taft. Zwei Anläufe und schon hat der Mann seinen Stil gefunden, erkennt man die Handschrift des Gitarristen, Sängers und Songwriters. Selbst die drei Coverversionen, Bob Dylans „Meet Me In The Morning“, „Sally Can’t Dance“ von Lou Reed und die Freddie King Adaption „Palace Of The King“ klingen so sehr nach Taft und tragen seinen Stempel als ob sie seiner Feder entsprungen wären. Hier hat schon das charismatische Eigenprofil des Künstlers gegenüber den Originalen die Führung übernommen und lassen die Coverversionen einfließen in den Taftschen Rock-Blues-Kosmos, in dem sich ein unglaubliches Feeling, tightes Songwriting, die Leichtigkeit des Spiels und maximaler Wiedererkennungswert derart paaren als hätte die gesamte Crew diese eigenwillige Melange aus Blues, Rock und Grunge bereits mit der Muttermilch eingesogen. Gerade in so intensiven Nummern wie der Titelsong „Deep Deep Blue“ und „Shanks Akimbo“ entfacht Dudley Taft diesen eigenwilligen und eigenständigen Blues-Rock Zauber aus eingängigen Riffs, inspirierten Soli, toughen Breaks und gradliniger Rhythmusarbeit. So liefert Dudley Taft auf den 11 Tracks von „Deep Deep Blue“ die volle Brandbeite des Genres ab – vom coolen Swamp über Shufflebeats bis hin zum stampfenden Texasblues.

 

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